indem ich etwas
photographiere
mache ich es wichtig –
für den moment,
manchmal für immer.
der blick durch den sucher intensiviert den augenblick,
macht das banale
zum schönen,
gibt der situation
eine andere dimension
der erinnerung.

angelika lüddeke
das photogen vom vater geerbt, mit 17 jahren ist es dominant geworden.
seitdem ist das interesse an der photographie ein konstanter begleiter
meines lebens.
bis vor einigen jahren inspirierte mich noch das rotlicht in der dunkelkammer.
dann ließen sich die pixel aus zeitgründen nicht mehr ignorieren
aber das bild auf dem monitor konnte nicht die gleiche faszination erzeugen.
mit dem wachstum der chipgröße und den pigmentfarben für
den druck kam langsam die freude am digitalen bild.
bei allem technischen wandel bin ich der schwarzweissphotographie treu
geblieben. entspannung, kreativer ausgleich zum beruf, die freude am moment
– meine kamera macht es möglich.
